IWC



IWC macht seit 1868 nichts anderes als gute Uhren. Viele davon sind begehrte Sammlerstücke von bleibendem und steigendem Wert geworden. IWC will auch in Zukunft nichts anderes machen als gute Uhren - Uhren für Männer, die auch Frauen gefallen dürfen.



Die Geschichte der IWC beginnt 1868

Vor den Atelierfenstern von IWC in Schaffhausen fliesst gemächlich der Rhein. Wenige Kilometer weiter stürzt er über die Felsenklippe des Rheinfalls, der Schaffhausen weltberühmt gemacht hat. Dort begann vor 140 Jahren die Legende eines Unternehmens, die noch heute fortgeschrieben wird. Bereits als 27-Jähriger war der amerikanische Ingenieur und Uhrmacher Florentine Ariosto Jones Direktor der Uhrenfabrik F. Howard & Cie. in Boston, der zu dieser Zeit führenden amerikanischen Uhrenfabrik. Obwohl die Meisten das Glück damals im Westen suchten, ging Jones in die andere Richtung: Seine Reise führte ihn über den Atlantik in das damalige Billiglohnland Schweiz. Hier wollte er die «International Watch Company» gründen. Und mit den ausgezeichneten Schweizer Fachkräften und moderner Maschinentechnik aus Übersee hochwertige Uhrwerke und Uhrenteile für den amerikanischen Markt herstellen.

Hier in Schaffhausen fand er eine neu errichtete Wasserkraftanlage zum Antrieb seiner Maschinen. Und er fand Uhrmacher, deren Beruf in der Region bereits eine lange Tradition hatte. Im Staatsarchiv von Schaffhausen findet sich ein vom 29. Januar 1583 datierter Eintrag der Zunft der Feuerwerker, Büchsenschmiede, Uhren- und Windenmacher an den Rat der Stadt. Er beweist nachdrücklich, dass es in Schaffhausen schon lange vor der Ankunft von Jones das Handwerk der Uhrmacher gegeben haben muss.

Schon bald nach der Firmengründung, sind echte Originale der Zeitmessung entstanden. Zuerst waren es selbstverständlich Taschenuhren, die weltweit einen erstklassigen Ruf hatten. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts war IWC eine der ersten Uhrenmanufakturen, die das Potenzial der neuen und zunehmend modischen Armbanduhren erkannte und dafür völlig neue Werke entwickelte. Trotzdem baute man weiter hochpräzise Taschenuhrwerke und benutzte ein solches, um 1930 einer Anfrage aus Portugal nach einer Armbanduhr mit der Genauigkeit eines Marinechronometers für Navigationszwecke nachzukommen. Dies war die Geburtsstunde der Portugieser-Uhr, deren Neuauflage anlässlich des 125. Jahrestages von IWC im Jahre 1993 als Meilenstein der übergroßen Armbanduhren gilt, die heute so populär sind.


Portuguese Yacht Club Chronograph, Referenz IW390206

IWC war dabei, als die Uhren mit den Pionieren der Luftfahrt fliegen lernten – und verfügt heute über eine umfangreiche Palette professioneller Fliegeruhren, die mit einem besonderen Magnetfeldschutz ausgerüstet sind. In den fünfziger Jahren hielt sie beim Wettlauf um die ersten Automatikwerke nicht nur an der Spitze mit, sondern entwickelte mit dem sogenannten Pellaton-Aufzug ein unübertroffenes Aufzugsystem, das bis heute exklusiv in ihren Großen Automatik-Manufakturwerken arbeitet.


Big Pilot's Watch, Referenz IW500401

In den späten siebziger Jahren geriet die Uhrenindustrie der Schweiz in schwere Turbulenzen, als sie unter dem Ansturm der billigen Quarzwerke aus Fernost fast zusammenbrach. Aber es war gerade diese Zeit unter der Führung des begnadeten Patron Günter Blümlein, in der sich Schaffhausen dem elektronischen Zeitgeist entgegenstemmte und auf die Spezialisierung in mechanischen Uhren, auf Innovation und technischen Anspruch mit entschieden männlichem Anklang setzte. Diese Überzeugung und das Selbstverständnis gipfelten in einer aufsehenerregenden Anzeigenkampagne mit der umstrittenen Schlagzeile: "IWC. Seit 1868. Und solange es noch Männer gibt." Ironischerweise genießen die Erzeugnisse des Unternehmens, die so betont auf eine männliche Zielgruppe ausgerichtet sind, immer mehr Popularität unter den Frauen.

Handwerkliche Perfektion, die Verpflichtung zur Bewahrung der Uhrmacherkunst durch ein eigenes Ausbildungszentrum und der Verzicht auf Massenproduktion: Das alles entspricht dem alten Grundsatz der IWC, Uhren für Wenige herzustellen, aber dafür von höchster Qualität. Dies ist auch der Grund, weshalb die Uhren bei sorgfältiger Pflege Jahrzente überdauern und weshalb sie heute Sammlerraritäten sind und weltweit Liebhaberpreise erzielen.

IWC ist heute eine der weltweit führenden Haute Horlogerie-Manufakturen und beschäftigt über 600 Mitarbeiter, die diese Position engagiert bewahren und festigen. Das Unternehmen wurde im Jahre 2000 in den Geschäftsbereich Uhren der Richemont International SA eingegliedert

www.iwc.com


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